Demonstration

Hier und Jetzt auf der Straße!

Demonstration Artikel 13 #saveyourinternet

Gegen die EU-Urheberrechtsreform und den Uploadfilter

„Sich nichts mehr vormachen lassen, sich nicht voreilig mit Erklärungen der „Mächtigen“ abfinden und immer ein zweites oder drittes Mal nachhaken und nachfragen!“

„Wieder (vom Leben) lernen und den eigenen Horizont erweitern.“

Das sind meine Ziele mit smiling secondhalf. Und gerade das brachte mich „alten Sack“ letzten Samstag am 23. März wieder auf die Straße.

Anlass: die große Abschlussdemo gegen die EU-Urheberrechtsreform und Uploadfilter in Berlin, an der insgesamt um die 50.000 Menschen teilgenommen haben sollen.

Für mich war klar, dass die politischen Parteien im EU-Parlament aus eigenen Kräften nicht in der Lage sein würden, die Abstimmung im Sinne eines freien Netzes und der Meinungsfreiheit hinzubekommen. Das ist dann ja leider auch trotz der zahlreichen Demos so eingetreten. Die Abstimmung im Europaparlament am 26. März ergab 348 Stimmen für und 274 gegen die Reform.

Die Position vieler EU-Urheberrechtsreformgegner, die mich überzeugt und die ich mir zu eigen gemacht habe:

ja, das Urheberrecht muss reformiert werden! Die Rechte aller Urheber sollen geschützt und die Nutzung ihrer Werke angemessen vergütet werden.

Klare Worte: Julia Reda, EU-Abgeordnete der Piratenpartei

Dass durch die jetzt befürwortete Reform Uploadfilter neben urheberrechtsrelevanten Quellen auch Medien herausfiltern, die keineswegs urheberrechtsrelevant sind und es zu einem Overblocking kommt, das liegt auf der Hand!

Und dass kleine Plattformen, die sich keinen Uploadfilter leisten können, praktisch so eingeschränkt sein werden in ihrer Arbeit, dass sie aus Vorsicht oder Angst gar nichts mehr veröffentlichen, ist noch viel schlimmer!

Oft wurde auch angeführt, dass Uploadfilter (natürlich) nicht zwischen Realität und Satire unterscheiden könnten.

Wir werden sehen, wie die EU-Abstimmung in den Mitgliedsstaaten umgesetzt wird?!

Eines ist für mich klar: wir Bürger müssen einfach präsenter sein auf der Straße und sichtbar machen, was wir wollen und vor allen Dingen was wir nicht wollen! Nur das kann die politische Routine stören und ist vielleicht eine, wenn auch nur eine kleine Chance, dass unsere Interessen wieder gehört werden.

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