Lernen Reisen

Immer wieder anders reisen: Thailand und Laos 2019!

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Es ist jedes Mal eine Umstellung in Thailand! Raus aus der vertrauten, geordneten Welt, in der alles geregelt und standardisiert ist – hinein in eine Welt, die sich rund um die Uhr bewegt und in der ich auf meinen gewohnten individuellen Schutzraum verzichten muss.

So ging es mir auch diesmal wieder, als wir vor fast 2 Wochen in Bangkok ankamen. Es kommen verschiedene Eindrücke zusammen:

  • die Hitze von zurzeit um die 35 Grad tagsüber
  • die Enge auf den Straßen und
  • die unvertrauten neuen Gerüche – manchmal auch unangenehm aus den Abwasserkanälen

Das ist erstmal sehr einengend, wenn ich mich dem nicht entziehen kann. Zu Hause hätte ich mir absolute Ruhe gegönnt während der ersten Urlaubstage und wäre richtig abgetaucht. Soviel steht fest!

Hier auf unserem vierwöchigen Tripp durch Thailand und Laos ist das nicht möglich.

Aber so sehr ich auch verdammt habe, dass ich nicht mehr Ruhe für mich hatte – jetzt, nach ungefähr 2 Wochen habe ich begonnen, mich einfach nur treiben zu lassen.

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Mein Eindruck ist, dass es mit den Menschen und dem Leben hier zusammenhängt. Ich nehme die Thailänder hier so wahr, dass ihr Ziel nicht ist, eine individuelle, private Abgeschiedenheit in den eigenen vier Wänden zu pflegen, sondern den ganzen Tag über in der Öffentlichkeit präsent zu sein.

Sie bieten „das wenige“ zum Kauf an, was sie haben oder können: Waren des alltäglichen Bedarfs, Lebensmittel und kleine frisch zubereitete Gerichte.

Kein geregelter Feierabend, dafür aber auch mal das ungenierte, erschöpfte Schläfchen, wenn die Müdigkeit kommt.

Alles ist im Fluß und immer präsent!

Es kann mich stressen – ich kann aber auch darin aufgehen, wenn ich mich mittreiben lasse.

Willkommen im Müßiggang!


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