Natur Pilgern Reisen

Pilgern auf dem Camino portugues – die Ausstattungsbasics?

180917CaminoportuguesPacklisteTitel

Das kenne ich gar nicht anders vorm Verreisen: erstmal ganz lange nur pure Vorfreude! Bis der Terminkalender dann plötzlich mahnt, dass es nun bald los geht und keine Zeit mehr vertrödelt werden sollte. Dann weicht die Vorfreude meistens einer ernsten und angestrengten Stimmung.

In unserem Fall war das gestern, als wir erstmalig über die Packliste und den Inhalt unserer Rucksäcke nachdachten.

Das ist immer die erste und wichtigste Frage bei einer Reise: was nehme ich nur mit?

Da wir den portugiesischen Jakobsweg schon ein wenig außerhalb der Saison gehen wollen, sind natürlich die klimatischen Verhältnisse Mitte bis Ende Oktober ganz entscheidend.

Immerhin sind im Oktober noch gut über 20 Grad tagsüber und nachts noch so um die 11 Grad. Das sind gute Voraussetzung zum Wandern finde ich!

Wenn man unseren Pilgerzeitraum im Herbst mit dem Frühling, einer anderen Jahreszeit außerhalb der Hauptsaison, vergleicht, dann sind die Vorteile gegenüber März:

Weniger Regentage und eine wärmere Durchschnittstemperatur!

Das schreiben auch Dominik Albrech und Christoph Erkens in ihrem Buch „Camino Portugues“, das ich sehr empfehlen kann.

Wir haben uns übrigens auch für Oktober wegen der abnehmenden Pilgermassen entschieden.

Mal sehen, ob das tatsächlich so eintrifft!?

Rucksäcke haben wir bereits. Für mich geht es im Wesentlichen erstmal um den Schutz vor Regen und Kälte in den Abendstunden. Und natürlich darum, was die richtigen Schuhe sind?

Und in all diesen Punkten sind wir gut ausgestattet:

  • als Regenschutz reichen unsere Ponchos. Für die Rucksäcke innen und außen eignen sich Müllbeutel und für die kleinen Dinge wasserdichte Gefrierbeutel ganz hervorragend
  • Schutz gegen Kälte – da sind wir mit passenden Jacken gut ausgestattet und
  • geeignetes Schuhwerk?  Ohne unsere Barfußschuhe werden wir auch auf dem Jakobsweg nicht anzutreffen sein

Dann diskutierten wir gestern noch, welche Wasserflaschen geeignet sind? Ob nun faltbar oder nicht?

Da uns, außer dem Umstand, dass sich Flaschen in gefaltetem Zustand besser transportieren lassen, kein richtiger Vorteil einfiel, werden wir unsere alltäglichen 1 Liter- Nalgene- Wasserflaschen mit nach Portugal nehmen.

Davon planen wir jeder 2 mitzunehmen, die wir dann in den Dörfern und Städten, die wir durchstreifen, regelmäßig mit dem Inhalt gekaufter PET-Flaschen wieder auffüllen können.

Das klingt schon mal gut – aber von jetzt an gehts ins Detail und das wir sicherlich nochmal interessant. Aber davon zu einem späteren Zeitpunkt mehr!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.